Mobile Durchfahrtssperren vorgestellt

In der Gemeinde Ruppichteroth haben wir mit den nachfolgend genannten sechs mitgliederstärksten Vereinen seit Jahrzehnten überaus erfolgreiche ehrenamtliche Veranstalter von neun jährlichen Straßenveranstaltungen. Mithilfe eines EU-LEADER-Förderprojektes konnten wir jetzt gemeinsam mehrere sogenannte „mobile Durchfahrtssperren“ anschaffen.

Folgende Vereine waren bzw. sind beteiligt:

  • Federführend: Bürgerverein Ruppichteroth e.V. (Döörper Weihnacht und Kirmes);
  • Schaufenster Ruppichteroth e.V. (Bröltaler Familiensonntag);
  • Bröltaler SC 03 e.V. (Christophorusfahrt und Schönenberger Kirmes);
  • Bürgerverein Schönenberg e.V. (BRÖLTAL BEWEGT);
  • Heimatverein Hänscheid e.V. (Karnevalszug),
  • Heimatverein Winterscheid e.V. (Karnevalszug und Kirmes).

Für die Kosten von ca. 80.000 € war im Vorfeld eine 70prozentige öffentliche Förderung (rd. 55.000 €) bewilligt worden. Den Eigenanteil von 30 Prozent (= 25.000 €) haben die sechs Vereine mit Hilfe von Stiftungs-, Spenden- und Eigenmitteln selbst aufgebracht. Unser Dank gilt der VR-Bank Bonn Rhein-Sieg eG, ohne deren Unterstützung dies nicht möglich gewesen wäre.

Somit können wir die Sicherheit bei unseren Veranstaltungen weiter erhöhen und die zunehmenden behördlichen Anforderungen an die notwendigen Absperrmaßnahmen – bei gleichzeitiger Gewährleistung der Durchfahrt für Rettungsfahrtzeuge – langfristig optimal erfüllen.

Dieses Projekt ist aus zwei Gründen in  unserer Region einmalig und somit außergewöhnlich:

  • Zum einen haben die betroffenen Vereine in der Gemeinde Ruppichteroth wie selbstverständlich und reibungslos (quasi zum ersten Mal in der Historie der Gemeinde) eng zusammengearbeitet.
  • Zum anderen haben die beteiligten Vereine ehrenamtlich anstelle der „mittellosen“ Kommune eine eigentlich kommunale Aufgabe übernommen und finanziert, unter dem Motto: „Veranstaltungsschutz im Ehrenamt – Zum Erhalt von Brauchtum und Heimat“.
Vorstellung der Durchfahrtssperren auf der „Schüümer Kirmes“

Die Antragstellung und die gesamte organisatorische Abwicklung des Förderprojektes oblag unserem BVR-Mitglied Hans-Peter Hohn, bei dem wir uns ganz herzlich für seinen Einsatz bedanken.