Döörper Weihnacht 2022

(Aktualisiert am 13.12.22)

Sie war fantastisch, die Döörper Weihnacht 2022, sie war noch toller als alle vorherigen, hörte man, aber nein, sie war einfach nur wieder und vielleicht anders schön. Und das vor allem nach zwei Jahren Zwangspause. Die Besucher*innen schienen ganz viel Nachholbedarf zu haben, denn schon am Samstag waren die Straßen und Plätze im historischen Ortskern mehr als gut gefüllt. Und auch das Wetter spielte mit, kalt, aber nicht zu kalt, und vor allem trocken – eben Glühweinwetter.

Und so durften wir sie wieder genießen, die Weihnachtsmarktromantik, die ganz besondere, die heimelige Atmosphäre, die unvergleichliche Stimmung zwischen den beiden Kirchen.

Darüber wurde bereits an verschiedenen Stellen ausführlich berichtet, und deshalb sagen wir heute nur noch DANKE

  • allen sichtbaren und unsichtbaren Helfern, die auf ihre Weise zum großartigen Erfolg bei diesem Neustart beigetragen haben,
  • der Marktleitung mit Sabine Fries, Wilfried Rödder und Wolfgang Wörner, die immer wieder eine logistische Meisterleistung vollbringen,
  • allen Ausstellern und Vereinen, die mit zu diesem besonderen Markt passenden Angeboten jeder Art diesen zu dem in der Region einzigartigen werden lassen,
  • allen am Rahmenprogramm Beteiligten, auf der Bühne und in der Pfarrkirche Sankt Severin. Auch das Programm gehört in seiner Vielfalt und Qualität zum perfekten Gesamtkonzept,
  • Jürgen Müller für die Bühnentechnik Beschallung, eine unverzichtbare Hilfe für alle Musiker, Sängerinnen und Zuhörer,
  • den Gaststätten im historischen Ortskern, den Bäckereien und den Sponsoren, die uns immer wieder unterstützen,
  • nicht zuletzt allen Besuchern des Marktes, und hier an dieser Stelle allen Döörpern, die mehr als 25 Jahren die Döörper Weihnacht mit großer Freude annehmen und zu einem Fest der Begegnung werden lassen.
Unsere fleißigen Helfer, ohne die nichts liefe. (Foto: W. Steimel)
Die Ehrenvorsitzenden des BVR (Foto: W. Steimel)

Arbeitstermine für die 26. „Döörper Weihnacht“ 2022

Auch in diesem Jahr werden wieder viele Hände für die Arbeiten rund um die „Döörper Weihnacht“ benötigt, damit unser Weihnachtsmarkt wieder den romantischen Charakter erhält, der bereits seit vielen Jahren tausende Besucher von nah und fern in unsere Gemeinde zieht.

Ansprechpartner/in und verantwortlich für die Organisation::

Sabine Fries                 0170/2445429

Wilfried Rödder          02295/1486 oder 0152/24688503

Wolfgang Wörner        02295/2350 oder 0171/4364952

Nachfolgend sind die Arbeitstermine aufgeführt, zu denen jede/r Helfer/in herzlich eingeladen und willkommen ist.

Weihnachtsbeleuchtung/Transparente/Ortstafeln/Schneemann/Schwibbogen:

Freitag             18.11.22           14:00 Uhr (BVR-Bauhof)

Samstag          19.11.22           08:30 Uhr (BVR-Bauhof)

Weihnachtsbäume schlagen und aufstellen:

Samstag          26.11.22           08:30 Uhr (BVR-Bauhof)

Weihnachtsbäume mit Schleifen schmücken:

Donnerstag      01.12.22           15:00 Uhr (Burgplatz)

Aufbau der „Döörper Weihnacht“:

Freitag              02.12.22           08:30 Uhr (Evangelische Kirche)

Samstag          03.12.22           08:00 Uhr (Ecke Burgstr./Mucher Str.)

Abbau der „Döörper Weihnacht“:

Montag            05.12.22           08:30 Uhr (Evangelische Kirche)

Abbau der Weihnachtsbeleuchtung/Tännchen/Schleifen:

Freitag             13.01.23           15:00 Uhr (Burgplatz/Schleifen)

Samstag          14.01.23           08:30 Uhr (BVR-Bauhof)

Wir freuen uns über jede Mithilfe, damit auch in diesem Jahr die „Döörper Weihnacht“ wieder ein schönes und romantisches Erlebnis wird.

900 Jahre Ruppichteroth

Aus diesem Anlass hatte der BVR in die Mensa der Sekundarschule eingeladen, und etwa 120 Gäste folgten am Tag der Deutschen Einheit unserer Einladung.

“OK-JAZZ”

Nach musikalischer Einstimmung durch das Trio „OK-Jazz“ und einem Grußwort von Vizebürgermeister Friedhelm Kaiser begrüßte Karin Argendorf die Anwesenden und ganz besonders Historiker Hartmut Benz, der in einem ebenso informativen wie launig-kurzweiligen Vortrag einen Überblick über die Geschichte Ruppichteroths von der ersten urkundlichen Erwähnung bis zur Gegenwart gab. Immer wieder würzte er die historischen Fakten mit Anekdötchen, erzählt in Döörper Platt. Nach lang anhaltendem Applaus dankte ihm Hans-Peter Hohn im Namen des Bürgervereins. Er wies hin auf die anschließend in Endlosschleife gezeigten 150 historischen Ansichtskarten, die er gesammelt, digitalisiert und in Buchform veröffentlicht hat.

Historiker Hartmut Benz bei seinem Vortrag

Bei einem Imbiss, kühlen Getränken und dezenter Musik im Hintergrund gab es im Anschluss viele Gespräche in geselliger Runde – als Abschluss eines gelungenen Vormittags.

Es folgen Auszüge aus dem Vortrag von Hartmut Benz, von ihm selbst zusammengestellt und autorisiert:

Aus dem Vortrag zum Jubiläum „900 Jahre Ruppichteroth (1121 – 2021)“

„Die Erstnennung findet sich im Archiv der Benediktinerabtei Siegburg. Hier wird, in einer Urkunde vom 6.1.1121, der Ort „Ruprettesrode“ genannt, der jährlich „1 Marck“ der Abtei zahlen musste, damit dort die steigende Zahl von Mönchen verpflegt werden konnte. Weitere Informationen bietet eine Urkunde von Papst Innozenz II. vom 31.3.1131. In ihr wurden dem Kassiusstift Bonn die Kirche und die Zehntabgaben von Ruppichteroth als Eigentum bestätigt. Kirchlich war Ruppichteroth damals eine Pfarrei im Landdekanat Siegburg, weltlich zählte es bis 1806 zum Amt Blankenberg im Herzogtum Berg. Eingeteilt war das Kirchspiel in fünf Honschaften: Hodgeroth, Kämerscheid, Kuchem, Millerscheid und Velken. Großen Einfluss übten die im Gemeindegebiet besitzlichen Adelsfamilien aus, die in Saurenbach (seit 1318), in Herrenbröl (seit 1417) und in Rotscheroth (seit 1490) ansässig waren. So findet sich der erste Hinweis auf Bergbau in Ruppichteroth 1531 in einer Urkunde der Familie von Markelsbach gen. Allner, die Rotscheroth besaß. Die erste Kornmühle (1442) und die frühesten Nennungen von Kalkabbau (1532) sowie eines Eisenhammers an der Bröl (1638) gehen auf die Besitzer Herrenbröls, die Familie von Scheid gen. Weschpfennig, zurück. Der Erzbergbau und die Kalkförderung erlebten durch den Bau von Bröltalstraße und -eisenbahn 1862/63 einen enormen Aufschwung. Während die letzte Grube 1874 schloss, wurde Kalk noch bis 1954 gewonnen. Kirchlich kam es auch in Ruppichteroth bereits Ende des 16. Jahrhunderts zu „reformatorischen Umtrieben“: Die zwischen 1591 und 1639 amtierenden Pfarrer waren fast durchweg der „Neuen Lehre“ zugetan. Während die Pfarrkirche seit 1640 wieder von einem katholischen Priester pastorisiert wurde, gelang es den Evangelischen erst 1683, ein eigenes Gotteshaus zu errichten – Unterstützung erhielten sie vor allem durch Johann Dietrich von Gülich, den lutherischen Bewohner von Rotscheroth, der 1692 in der neuen Kirche sein Grab finden sollte. Die Zeit der französischen Besatzung (1805-1813) und besonders die Jahre unter preußischer Herrschaft (seit 1815) brachten Ruppichteroth einen Innovationsschub auf den arg vernachlässigten Gebieten des Rechts-, Schul-, Steuer-, Kataster- und Gesundheitswesens. Ein Alleinstellungsmerkmal Ruppichteroths unter seinen Nachbarkommunen war der Umstand, dass im Kirchdorf vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis 1942 immer auch jüdische Familien lebten, die seit 1921 eine eigene Synagoge und seit 1928 einen eigenen Friedhof nutzten. Die Flüchtlingsströme nach dem Zweiten Weltkrieg und die 1968 erfolgte Zusammenführung der Zivilgemeinde mit der Nachbargemeinde Winterscheid zu einer neuen, größeren Kommune brachten „frisches Blut“ und neue Herausforderungen.“

Einladung zur Döörper Kirmes 2022

In Ruppichteroth gibt es diesen Monat wieder die beliebte Döörper Kirmes, wie im vergangenen Jahr allerdings in etwas verkleinertem Rahmen als “Familienkirmes”.

Sie beginnt am Freitag, 14.10.22 um 15 Uhr an der Sekundarschule und dauert bis zum Sonntagabend (16.10.22).

Der Bürgerverein lädt ein zu einer offiziellen Eröffnung am Samstag um 15 Uhr auf dem Kirmesplatz.

Herzliche Einladung auch zum Besuch der Cafeteria in der Mensa der Sekundarschule am Sonntag von 11-17 Uhr. Sie unterstützen damit die Arbeit der Schule.

Trödelmarkt und Feuerwerk müssen leider auch in diesem Jahr ausfallen.

Neben zahlreichen Buden, Getränke- und Verpflegungsständen gibt es natürlich ein Kinderkarussell, den Autoscooter und als besondere Attraktion den “Fliegenden Teppich”.

Die Schausteller und der Bürgerverein freuen sich auf Sie.

Jahreshauptversammlung 2022

Am 26. August fand mit Verspätung die diesjährige JHV statt. Vorsitzende Karin Argendorf begrüßte 40 Vereinsmitglieder und gab zunächst einen Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr. Auch 2021 war von Corona geprägt, und deshalb konnten weiterhin viele Veranstaltungen nicht wie üblich stattfinden.

Zu Beginn des Jahres 2021 beteiligte sich der BVR an der Aktion Motto-Schal „Mir stonn all zesamme“. Leider mussten wir im August schweren Herzen die Entscheidung fällen, die Döörper Weihnacht erneut ausfallen zu lassen. Immerhin gab es aber wieder eine Döörper Kirmes auf verkleinertem Platz an der Sekundarschule. Im November konnte im Eichhof auch endlich der Vortrag über die Bröltalbahn stattfinden (siehe Bericht weiter unten).

Nach dem Kassenbericht beantragten die Kassenprüfer Wolfgang Schorn und Ralf Siegel die Entlastung des Kassenwartes Jens Halang. Elmar Happ übernahm dann für die fälligen Wahlen die Leitung der JHV und beantragte zunächst die Entlastung des gesamten Vorstandes, die einstimmig beschlossen wurde.

Ergebnisse der Neuwahlen:

1. Vorsitzende: Karin Argendorf

2. Vorsitzende: Martina Ortsiefer

Kassenwart: Jens Halang

Schriftführer: Wolfram Hoch-Krieg

Erweiterter Vorstand:

Martina Geske und Claudia Linn (Kassenprüferinnen), Klaus Steglich (Presse), Willi Löbach (Kirmes), Markus Neuber (Kultur), Ludwig Neuber (Heimatkunde), Sabine Fries, Wilfried Rödder und Wolfgang Wörner (Döörper Weihnacht).

Karin Argendorf bedankte sich bei Wolfgang Schorn …

TOP Verschiedenes: Karin Argendorf dankte den langjährigen Kassenprüfern Wolfgang Schorn und Ralf Siegel sowie der aus dem Vorstand ausscheidenden Janine Gürke für ihr Engagement.

… und Ralf Siegel

Ausblick:

Döörper Familienkirmes im verkleinerten Rahmen wie 2021: Freitag 14.10. bis Sonntag 16.10.2022.

Döörper Weihnacht: 03./04.12. 2022 (2. Adventswochenende).

BVR-Tour nach Köln

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, so begrüßte die BVR-Vorsitzende Karin Argendorf 44 Gäste in einem Reisebus auf dem Weg nach Köln.

Vor zwei Jahre wurde diese Tour geplant, aber erst jetzt konnte sie durchgeführt werden.

Die Reise führte zunächst zum Melaten-Friedhof.  In einer zweistündigen Führung hörten die Fahrtteilnehmer spannende und lustige Geschichten zu kölschen Originalen und lernten eine Menge über die Geschichte des Friedhofs.

Unter anderen wurden die Gräber von René Deltgen, Guido Westerwelle, Dirk Bach und Willy Millowitsch besucht. Auch zu den Schokoladenfabrikanten Stollwerck und Imhoff wussten die Führer einiges zu berichten. Immer wieder traf man auf bekannte Namen wie Klosterfrau oder auch den Pharmaproduzenten Madaus, der ehemals in Velken eine Jagd gepachtet hatte.

Weiter ging es per Bus in die Kölner Altstadt. Der BVR hatte das Studiozimmer Nr. 77 bei ‘Gilden im Zims’ angemietet – ein gemütlicher Raum mit tollem Ausblick. Zünftige Stärkungen nach typischer Brauhausart standen an, vom Sauerbraten über Reibekuchen bis hin zu Hämchen und Haxe, alles natürlich zu frisch gezapftem Kölsch.

Weiter ging es mit einer ‘musikalischen Altstadtführung’ op Kölsch, und manch altbekanntes Lied wurde mitgesungen, auch wenn der Altstadtführer die angekündigte Quetsch nicht dabei hatte.

Die restliche Zeit stand zur freien Verfügung. Einige kehrten in eines der unzähligen Brauhäuser ein, andere in Eisdielen, und wieder andere blieben auf dem Weinfest am Heumarkt oder begaben sich direkt zur Malzmühle, wo auch die Rückfahrt startete.

Pünktlich um 18:30 ging es wieder zurück in die Döörper Altstadt, wo traditionell der Absacker genommen wurde.

Begeisternder Kabarettabend mit Christoph Brüske – und 2.700 EUR für die Ukraine-Hilfe

Der BVR hatte einen kabarettistischen Leckerbissen versprochen, und der Abend mit Christoph Brüske übertraf sicher noch die Erwartungen mancher Besucher*innen. Es lässt sich schwer an mit Veranstaltungen bei andauernder Pandemie, aber dennoch war die Mensa der Sekundarschule erfreulich gut gefüllt.

Christoph Brüske, Kabarettist aus Niederkassel, bot dem Publikum ein tolles Programm, welches ein wenig Abwechslung und auch zeitweise Ablenkung in diese dunklen Zeiten brachte. Dabei ließ Brüske die Probleme unserer Zeit keineswegs außen vor, sondern thematisierte den Krieg in der Ukraine ebenso wie die Corona-Pandemie und den Umgang der Politik mit diesen derzeit schlimmsten Krisen. Und dabei bekamen alle politischen Parteien gleichermaßen ihr Fett weg.

Brüske zeigte sich auch bestens informiert über das Geschehen in der Region, besonders in unserer Gemeinde „vüür un honger Kuchem“, das er ebenfalls auf äußerst unterhaltsame Weise aufs Korn nahm. Ein zentraler Aspekt war hier natürlich die Sanierung der Bröltalhalle. Sein Vortrag endete mit einem Lied über Ruppichteroth, mit dem er das Publikum abschließend begeisterte.

BVR-Team am Kabarettabend

„Mir stonn all zesamme“ – das Motto, das uns verbindet, wurde selbstverständlich auch aufgegriffen, und Brüske dankte all denen, die sich in besonderer Weise in der Ukraine-Hilfe engagieren.

BVR-Vorsitzende Karin Argendorf, Kulturbeauftragter Markus Neuber mit Christoph Brüske und dem Technikteam

Der Reinerlös des Abends für die Ukraine-Hilfe beträgt – aufgerundet vom BVR – 2.700 EUR. Wir danken allen Besucher*innen, die neben dem Eintritt auch noch gespendet haben, und wir danken der VR-Bank Rhein-Sieg und der KSK Köln für ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank geht auch an Christoph Brüske, der uns mit der Gage enorm entgegengekommen ist, um die gute Sache zu unterstützen.

Kabarettabend des BVR als Benefizveranstaltung

„Mir stonn all zesamme“ – das ist das Motto, das uns verbindet. Und so hat unser Vorstand kurzfristig entschieden, dass der Reinerlös des Abends mit Christoph Brüske dem gemeinsamen Spendenkonto unserer beiden Kirchengemeinden für die Ukrainehilfe zufließen wird.

Wie bereits angekündigt, gibt es am Samstag, 26.03.2022 um 20 Uhr in der Mensa der Sekundarschule einen kabarettistischen Leckerbissen mit dem rheinischen Kabarettisten Christoph Brüske. Brüske war u.a. vier Jahre lang Mitglied im Ensemble des Springmaus Improvisationstheaters in Bonn und ist seit mittlerweile rund 25 Jahren mit seinen Soloprogrammen auf den Bühnen unterwegs.

Mit unglaublicher Energie bringt er es fertig, die großen und kleinen Dinge der Welt mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit zu verbinden. Mit spitzer und doch stets sehr humorvoller Zunge seziert er das aktuelle Zeitgeschehen und zeigt sich dabei in seinem neuen Soloprogramm „Willkommen in der Rettungsgasse“ nicht nur sehr wortgewandt, sondern präsentiert sich auch als hervorragender Sänger.

Eintrittskarten zum Preis von 18 EUR sind im Vorverkauf erhältlich bei der VR-Bank und der Kreissparkasse in Ruppichteroth. Für die Veranstaltung gilt die 2G-Regelung.

Bitte unterstützen Sie unsere Aktion durch Ihren Besuch. Wir freuen uns auf Sie.

Der BVR-Nikolaus besucht Kindergärten und Grundschule

Wieder keine Döörper Weihnacht, und in diesem Jahr leider auch keine Lichterfahrt des Nikolaus mit dem Traktor durch unser Doorp – beides musste wegen Corona abgesagt werden.

Dennoch hat der BVR-Nikolaus die vielen Kinder nicht vergessen, die sonst seine Bude auf dem Weihnachtsmarkt besuchen oder die mit ihren Eltern im vergangenen Jahr die Döörper Straßen gesäumt haben, als Manuel mit seinem festlich beleuchteten Traktor – den Nikolaus vorn in der Schaufel – seine Runde drehte. Viele Helfer haben 2020 den Heiligen Mann begleitet und am Straßenrand Weckmänner verteilt.

Unser Nikolaus am katholischen Kindergarten …

Unter den aktuellen 2G-Bedingungen wäre das – trotz Unterstützung des Ordnungsamtes in der vorangehenden Beratung – nicht möglich gewesen, und so haben wir uns eine Alternative überlegte, weil doch die Döörper Pänz unbedingt ihre Weckmänner bekommen sollten.

Am Nikolausmorgen besuchte unser Nikolaus Markus Neuber, begleitet von seinen Helferinnen Janine Gürke und Martina Ortsiefer, zunächst den katholischen Kindergarten, dann das ökumenische Familienzentrum „Unter dem Regenbogen“ und schließlich die Gemeinschaftsgrundschule.

… am ökumenischen Fanilienzentrum “Unter dem Regenbogen”

Überall wurde er bereits von den Kindern, den Erzieherinnen und Lehrerinnen ungeduldig und aufgeregt erwartet, und aufmerksam hörten sie seiner Geschichte zu. Manche Gruppen bedankten sich mit Liedern oder Gedichten.

Insgesamt wurden 340 Weckmänner verteilt, als Geschenk des Bürgervereins an unsere Kleinsten. Der BVR hatte sie bei den beiden ortsansässigen Bäckereien Engelmann und Schmitz gekauft. Es war eine tolle Aktion, mit am Ende vielen strahlenden Kinderaugen.

… und an der Gemeinschaftsgrundschule

Bei dieser Gelegenheit dankt der BVR auch seinen Helfern, die et Doorp wieder mit tollen Weihnachtsbäumen am Burgplatz, im Kreisel und an den Kirchen geschmückt haben. Und ein ganz besonderer Dank geht natürlich auch an unsere „Elektriker“ und ihre Helfer, die am Wochenende vor dem 1. Advent wieder unsere wunderbare Weihnachtsbeleuchtung installiert haben.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Döörper Weihnacht 2022.

Vorverkaufsbeginn Kabarettveranstaltung

Nachdem durch Corona auch die kulturellen Aktivitäten des Bürgervereins Ruppichteroth ausgebremst wurden, starten wir im März 2022 einen Wiederbeginn.

Am Samstag, 26.03.2022 um 20 Uhr gibt es in der Mensa der Sekundarschule einen kabarettistischen Leckerbissen mit dem rheinischen Kabarettisten Christoph Brüske. Brüske war u.a. vier Jahre lang Mitglied im Ensemble des Springmaus Improvisationstheaters in Bonn und ist seit mittlerweile rund 25 Jahren mit seinen Soloprogrammen auf den Bühnen unterwegs. Für alle, die endlich wieder herzhaft lachen wollen und noch ein Geschenk suchen, beginnt rechtzeitig vor Weihnachten der Vorverkauf am 05.12.2021 bei der VR-Bank und der Kreissparkasse in Ruppichteroth.

Die Eintrittskarte kostet 18 EUR. Für die Veranstaltung gilt nach heutigem Stand die 2G-Regelung (geimpft oder genesen). Da das Kartenkontingent begrenzt ist, lohnt es sich, schnell zuzugreifen.

Christoph Brüske schafft es, mit unglaublicher Energie die großen und kleinen Dinge der Welt mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit zu paaren. Mit spitzer und doch stets sehr humorvoller Zunge seziert er das aktuelle Zeitgeschehen und zeigt sich dabei in seinem neuen Soloprogramm „Willkommen in der Rettungsgasse“ nicht nur sehr wortgewandt, sondern präsentiert sich auch als hervorragender Sänger.